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Ein Fest für Verbindung 

23. Sept.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Sept.

Manchmal fragen wir uns, was uns verloren geht, wenn wir einander vor allem in unseren Rollen begegnen. Am Arbeitsplatz zum Beispiel. Wir kennen die Aufgaben, die Termine, die Zuständigkeiten. Wir wissen, wer was beiträgt. Und doch wissen wir oft viel zu wenig darüber, was einen Menschen innerlich bewegt. Vielleicht ist das eine der stillen Krisen unserer Zeit: Wir haben unzählige Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu sein – und immer weniger Gelegenheiten, wirklich füreinander da zu sein und uns in voller Aufmerksamkeit wahrzunehmen.


Ein Gedanke von Martin Buber begleitet uns dabei: In der Begegnung mit einem „Du“ geht es nicht darum, den anderen einzuordnen, zu bewerten oder für einen Zweck zu brauchen. Es geht darum, ihm wirklich zu begegnen. Vielleicht beginnt Verbindung genau hier: mit Aufmerksamkeit. Zuhören, ohne schon die eigene Antwort zu suchen. Fragen, was jemanden bewegt. Für einen Moment nichts voneinander wollen.


Auch unsere Arbeit folgt einem Rhythmus. Wir beginnen, entwickeln, wachsen, verdichten und bringen Dinge zu Ende. Dann kommt – wenn wir ihn zulassen – der Moment des Innehaltens. Otto Scharmers Theory U hat uns für diese Qualität des Wahrnehmens inspiriert: Bevor etwas Neues entstehen kann, braucht es einen Moment, in dem wir langsamer werden und wirklich schauen, was war. Nicht alles muss sofort weitergehen. Auch die Pause gehört zum Prozess. 


Und vielleicht ist unsere Aufmerksamkeit da eines der schönsten Geschenke, die wir einander machen können. Nipun Mehta spricht in seiner Arbeit über Großzügigkeit nicht nur als das Geben von Dingen, sondern auch als das Schenken von Zeit, Präsenz und Vertrauen. Das hat uns berührt. Denn manchmal braucht Verbindung gar nicht mehr als gute Gastgeber:innen, die psychologische Sicherheit vermitteln, einen Tisch, ein Gespräch und Menschen, die für ein paar Momente wirklich füreinander da sind. 


Im Jahreslauf gibt es einen besonderen Anlass, der genau dafür geschaffen ist: Wenn ein intensives Jahr langsam zur Ruhe kommt, die letzten Aufgaben abgeschlossen sind und Menschen zusammenkommen, die viele Monate miteinander gearbeitet, getragen und gestaltet haben. Ein Abend, an dem wir nicht noch etwas leisten müssen. An dem wir zurückblicken, Danke sagen, miteinander lachen und vielleicht auch einfach still werden im Wahrnehmen des Gegenübers. Ein Moment zwischen dem, was war, und dem, was werden möchte. 


Heuer haben uns diese Gedanken ein Jahresendformat entwickeln lassen. Ein Fest für Verbindung. Wir finden, es ist das größte Geschenk für eure Teams. Kontaktiert uns für mehr Infos.


 
 
 

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